Gedenkaen an Dresden Bombardement - Bunt stoppt Braun
Frankfurter Rundschau 15.02
Der Samstag war ein schlechter Tag für die Rechtsextremen: Den größten braunen Aufmarsch in Europa wollten sie inszenieren, 8000 sollten nach Dresden kommen. Am Ende waren es deutlich weniger, rund 5000, die frierend, schlecht gelaunt und von Polizei umzingelt den Tag hinterm Neustädter Bahnhof festsaßen. Dabei hatten doch Europas Rechtsextreme wieder einmal in einem "Trauermarsch" durch die sächsische Landeshauptstadt ziehen und an den Dresdner "Bombenholocaust" vor 65 Jahren erinnern wollen, wie sie die alliierten Luftangriffe im Februar 1945 nennen. Doch zum ersten Mal gelang es Demonstranten, den Marsch zu unterbinden. Das Aktionsbündnis "Dresden Nazifrei" hatte Anhänger aus ganz Deutschland mit großem Erfolg zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Mit Straßenblockaden verhinderten Nazigegner den brauen Marsch. ganzer Artikel